Auch die Nr. 13 war ein Erfolg

Von Jochen Schnell

Auch die Nr. 13 war ein Erfolg

Die „Nummer 13“ wurde sowohl im Programmheft, als auch im Bericht von RS1TV ausführlich abgehandelt. An dieser Stelle soll es lediglich heißen: Nr. 13 war wieder ein Erfolg.

Bei trockenem Wetter trafen sich am Samstagmorgen annähernd 100 Fahrzeuge auf dem Gelände der Firma C.A. Picard im Remscheider Morsbachtal. Nachdem die Papierabnahme erledigt war, konnte erst einmal in Ruhe gefrühstückt werden. Ein guter Start in den Rallyetag. Ein Thema bei den Gesprächen unter den Fahrerinnen und Fahrern war das Aufstellen ihrer Autos. Nicht wie sonst üblich stand Nr. 1 an der Ausfahrt zur Morsbachtalstraße, sondern hinter den Produktionshallen von CAP. Und das hatte seinen Grund darin, dass gleich nach dem Start eine Sollzeit-Prüfung zu absolvieren war: ca. 120 Meter in 30 Sekunden. Allerdings verzögerte sich der Start des 1. Fahrzeugs um ein paar Minuten, was an einem irgendwie verlegten Autoschlüssel lag. So konnte der Kofferraum, in dem die Bordbücher aufbewahrt wurden, erst mit leichter Verspätung geöffnet, die Unterlagen verteilt und der Start freigegeben werden.

Mit mehr oder weniger exakten Zeiten absolvierten die etablierten „Cracks“ ihre Zeitprüfung genauso wie die Neulinge, bzw. Teilnehmer der touristischen Wertung. Danach ging es auf die in diesem Jahr etwas längere Strecke. Gut 170 Kilometer waren zu absolvieren, da es u.a. bis nach Hattingen ging.

Dass dabei auch die Städte Solingen und Gevelsberg zu durchfahren waren, musste bedauerlicherweise in Kauf genommen werden, doch zahlreiche, herrliche Ausblicke in die niederbergische Landschaft (u.a. der Kalksteinbruch in Wülfrath) sollten dafür aber sicher entschädigt haben. Auch die Durchfahrt des historischen Ortskerns der „Bücherstadt“ Langenberg darf als Highlight genannt werden.

Nach der Runde über Solingen, Wülfrath, Velbert und das Wodantal trafen alle Teams mehr oder weniger pünktlich zur Mittagspause ein, die das Porsche Zentrum in Wuppertal perfekt ausgerichtet hatte. Neben Flammkuchen, Würstchen und Salat durften sich die Teilnehmer auch noch über Kaffee und Kuchen freuen. Alles sehr lecker!

Nachmittags ging es dann durch die Elfringhauser Schweiz bis zum Gelände des ehemaligen Stahlwerkes und heutigen Industriemuseums Henrichshütte, wo die Teilnehmer nicht nur eine verzwickte Orientierungsaufgabe zu lösen hatten, sondern gleichzeitig auch eine 0-Zeit Prüfung mit unbekanntem Ziel absolvieren mussten. Während die Aufgabenstellung Sportlich und Tourensportlich ausschließlich auf Chinesenzeichen und Kartenaufgaben beruhte, mussten die Teilnehmer der „Touristischen“ Wertung, die ihre Strecke anhand einer detailliert geschriebenen Wegbeschreibung ziemlich leicht finden konnten, zusätzlich noch einige Aufgaben lösen. So z.B. die Profiltiefe ihres rechten Hinterreifens benennen, ihren Kilometertand kennen oder Buchstabenkombinationen von Kfz- Kennzeichen den jeweiligen Städten zuordnen.

Im Ziel auf dem Rathausplatz war manches Team noch recht locker drauf, andere Teams ziemlich geschafft. Spätestens beim gemeinsamen Abendessen im Remscheider Bräu, war dann aber alle Anstrengung verflogen und die Sieger freuten sich bei der Pokalverteilung, die Hasten Historic typisch um 19 Uhr begann, über ihre Preise.

Erwähnt sei hier noch, dass die „Touristen“ die verlockend an der Morsbachtalstraße platzierte 1. Stempel-Kontrolle kurz nach dem Start angefahren haben, obwohl ihr Fahrauftrag klar besagte, nach der Zeitprüfung auf der Hauptstraße bis Müngsten zu fahren…

Die Tourensportliche Aufgabe 26 (Vormittag) mit der alten Straße vor dem Industriegebiet in Wülfrath, war für einige wohl doch etwas zu schwer. Gleiches gilt für die vormittags absolvierten Pfeile, die nachmittags erneut zu fahren waren, aber eben nicht in den Karten eingezeichnet gewesen sind (vgl. Fahrerbrief). Auch einige Pünktchen wurden übersehen, oder die Reihenfolge der einzelnen Aufgabenteile falsch gewählt. Das haben wir notiert und wird für 2018 entsprechend berücksichtigt. Die Strafpunkte wurden, wie bei der „Hasten“ üblich, allerdings überall da gering gehalten, wo ein Fehler vielleicht 2 oder 3 Fehlkontrollen bedeutet hätte. Eine doppelte oder gar Mehrfachbestrafung gab es in keinem Fall. Dass allerdings sehr viele „Spezialisten“ doch wieder ein Kamel ergattert haben, macht uns schon ein wenig nachdenklich (Aufgabe 16, Pfeil 4 am Nachmittag)…

 

 

 

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